#wittgenlive
Eine inszenierungsbegleitende Reise auf den Spuren Ludwig Wittgensteins. Mit Philipp Hauß und Gästen.
Viel verschenktes Geld, eine auf wundersame Weise reparierte Turbine, ein paar Ohrfeigen und ein Werk, das alle Fragen der Philosophie geklärt haben will: Ludwig Wittgenstein hinterließ nicht nur mit seinem „Tractatus Logicus Philosophicus“ beeindruckende Spuren weit über seinen Geburtsort Wien hinaus.
Philipp Hauß, der in ALLES, WAS DER FALL IST als Ludwig Wittgenstein auf der Bühne des Akademietheaters durch den Abend führt, begibt sich im Rahmen der inszenierungsbegleitenden Serie #wittgenlive auf Instagram mit unterschiedlichen Gästen auf die Spuren des Wiener Philosophen und bringt dabei dessen Lebensmodelle und Lebensorte in eine Gleichzeitigkeit, die nur der digitale Raum ermöglicht.
Konzept & Idee: Anne Aschenbrenner, Philipp Hauß & Andreas Karlaganis
14.November 2022, 20 Uhr, Instagram @burgtheater
#wittgenlive Part 9: In der Bartlett School of Architecture. Mit Mark Smout, Laura Allen & Philipp Hauß.
Wie können wir Modelle nutzen, um unsere Umgebung besser zu verstehen und auf ihre Veränderungen zu reagieren? In der 9. Ausgabe von #wittgenlive spricht Philipp Hauß mit Mark Smout und Laura Allen (Bartlett School of Architecture/ Gründer*innen von Smout Allen Architectural Design Research) über ihre Forschung und Wittgensteins Gedanken, zu dass wir die Welt begreifen, in dem wir Modelle erfinden und sie mit der Welt vergleichen.
Werden Sie Teil von #wittgenlive:
Sind Sie selbst an einem Ort zu Hause, an dem Wittgenstein gelebt oder gewirkt hat und haben eine Geschichte zu erzählen? Schreiben Sie uns: online@burgtheater.at
Aktuell sind wir auf der Suche nach Personen, die sich in Skoldjen, Norwegen aufhalten und via Instagram am #wittgenlive teilnehmen möchten.
Nachsehen, nachhören und nacherleben
Alle bereits stattgefundenen Episoden finden Sie an dieser Stelle. Über die aktuellen Termine zu #wittgenlive informieren wir Sie im Newsletter.
#WITTGENLIVE PART 8:
Mit: Philipp Hauß, Janina Falkner, Leiterin der MAK-Kunstvermittlung, und Kurator Christian Witt-Dörring.
Die 8. Ausgabe führt uns ins MAK - Museum für angewandte Kunst. Die Ausstellung „JOSEF HOFFMANN. Fortschritt durch Schönheit“ widmet sich dort in einer umfangreichen Retrospektive Josef Hoffmann, Zeitgenosse Ludwig Wittgensteins und zentrale Figur der Wiener Moderne. Welche Modelle von Denken & Design finden sich bei Hoffmann und Wittgenstein? Wie sehr sind sie Kinder ihrer Zeit? Wo liegen die Gemeinsamkeiten ihrer Arbeit?
#WITTGENLIVE PART 7:
Mit: Philipp Hauß, Gregor schmoll & Verena Gamper
In der siebten Ausgabe von #wittgenlive suchten wir auf dem Wiener Zentralfriedhof nach Spuren der Wittgensteins, schalteten live nach London zu Philipp Hauß und ins Leopold Museum zu Verena Gamper & Gregor Schmoll, die dort gemeinsam die Ausstellung zu Wittgensteins fotografischer Praxis kuratiert haben- Ein Gespräch darüber, wie man Ludwig Wittgensteins Gedanken auf eine Theaterbühne und ins Museum bringt - mit live Einblicken in die Ausstellung.
#WITTGENLIVE PART 6:
Mit: Philipp Hauß, Alexandra Henkel & Verena Gamper
In der 6. Ausgabe von #wittgenlive am 9. November 2021 besuchten Philipp Hauß und Alexandra Henke. das lockdown-leere Leopold Museum. Dort hatte kurz vor der pandemiebedingten Schließung die Ausstellung „Ludwig Wittgenstein. Fotografie als analytische Praxis“ eröffnet. Den Rundgang mit der Kuratorin Verena Gamper können Sie auf unserer Website nachlesen.
#WITTGENLIVE PART 5:
Mit: Philipp Hauß und den Philosophen Hartmut von Sass & David Wagner
In der fünften Ausgabe von #wittgenlive am 21. Oktober um 19:30 auf Instagram reisten wir Philipp Hauß nach Wien & Berlin und trafen David Wagner, Professor für Philosophie und Generalsekretär der österreichischen Wittgenstein-Gesellschaft, sowie Hartmut von Sass, Theologe und Religionsphilosoph an der Humboldt Universität Berlin. - Ein Gespräch über Wittgenstein & den Tractatus logico-philosophicus, die Zusammenhänge von Biografie & Werk, eine Hochzeitsreise und Backstage-Talk zu ALLES, WAS DER FALL IST.
#WITTGENLIVE PART 4:
Mit: Philipp Hauß, Bürgermeister a.d. Ernst Schabauer & Andreas Karlaganis
In der vierten Ausgabe von #wittgenlive am 25. September landete Philipp Hauß, selbst promovierter Philosoph "am Ende der Welt", im bis heute entlegenen Ort Trattenbach. Hier lädt man mit dem "Tractatus Trail", zum Wandern und Philosophieren ein, Wittgensteins Wohnstätte ist heute ein Museum und an der Volksschule erinnert eine Gedenktafel an den berühmten wie berüchtigten Denker: Nicht selten hat Wittgenstein unter jenen Schüler*innen, die seinem Unterricht nicht folgen konnten, - er unterrichtete wie er es von der Universität gewohnt war, - Ohrfeigen verteilt. "Irgendwann hat er es selbst eingesehen", erzählt Ernst Schabauer, Altbürgermeister von Trattenbach Philipp Hauß im #wittgenlive-Gespräch, "dass er als Volksschullehrer nicht geeignet ist" und betont gleichzeitig, dass die begabten Schüler*innen über alle Maßen gefördert wurden, immerhin kannte er noch einige davon!
Das Gespräch, voll mit Anekdoten über Wittgenstein ("Unter uns, man hat halt damals gesagt: Der Wittgenstein, der spinnt!") samt einem virtuellen Rundgang durchs Museum sowie in die Fabrik, in der Wittgenstein den Schlossermeister kränkte, weil er durch bloßes Klopfen an der richtigen Stelle die kaputte Turbine reparieren konnte - das alles können Sie noch nachhören, nachsehen und nacherleben. Durch die Live-Schaltung von Andreas Karlaganis aus dem Burgtheater erhalten Sie so eine Gegenüberstellung zweier Lebensmodelle Ludwig Wittgensteins: die mondäne Wiener Welt, auf der einen Seite, die er um jeden Preis hinter sich lassen wollte und das einfache Leben in Trattenbach, das dem Philosophen nicht einfach genug war...
#WITTGENLIVE PART 3:
Mit: Philipp Hauss & Ingenieur Rahman Jamal
Zwei weitere Orte in Wien brachte die dritte #wittgenlive-Ausgabe zusammen: nämlich den Geburtsort von Ludwig Wittgenstein in Neuwaldegg - auch hier hatten die Bagger jede Erinnerung an die Wittgensteins ausgelöscht - und das Kloster der Barmherzigen Brüder in dem Wittgenstein 1926 einige Zeit als Gärtner arbeitete. Aus der Burgtheater-Community zugeschaltet aus Paderborn war der Ingenieur & Philosoph Rahman Jamal, dessen Biografie erstaunliche Parallelen zu Wittgensteins Leben aufweist...
#WITTGENLIVE PART 2
Mit: Philipp Hauss, Andreas Karlaganis & Wittgenstein-Forscher Alexander Berg
In der zweiten Ausgabe von #wittgenlive traf Philipp Hauß auf Alexander Berg, Wittgenstein-Forscher und Professor für praktische Philosophie an der Universität Zürich und suchte in der Argentinierstraße 4 in Wien mit Forscher & Community nach Spuren der Wittgensteins: vergeblich. Das prachtvolle Palais wurde in den 1950er Jahren abgerissen, ein Asia-Imbiss befindet sich stattdessen in einem gesichtslosen Wohnhaus an dieser Stelle.
#WITTGENLIVE PART 1
Mit: Philipp Hauss, Alexandra Henkel & Andreas Karlaganis. Aus dem Burgtheater, Dem Guy´s Hospital in London und dem Wittgensteinhaus in Wien
Die erste Ausgabe von #wittgenlive brachte London und Wien zusammen: Gemeinsam mit Ensemble-Kollegin Alexandra Henkel aus dem Wittgenstein-Haus im 3. Wiener Gemeindebezirk und Dramaturg Andreas Karlaganis aus dem Burgtheater berichtete Philipp Hauß aus dem Guy’s Hospital im Londoner Stadtbezirk Southwark wo Wittgenstein 1941 inkognito als Dispensary Porter arbeitete: Er musste Medikamente aus der Apotheke auf die Stationen liefern - wo er den Patienten angeblich davon abriet, sie einzunehmen…